::: Über Lukas
::: Lukas wurde am 2. April 1974 in Münster dazu gezwungen künftig selber zu atmen. Im 8. Lebensjahr kam dann ein weiterer Zwang hinzu (mal abgesehen vom sonntäglichen Kirchzwang und dem sogar gesetzlich verankerten Schulzwang): Lukas wurde auserkoren Klavier spielen zu lernen, und Oma sollte es ihm stecken. Auch nachdem die Familie 1983 nach Bad Pyrmont im Weserbergland zog, hörte der Klavierterror nicht auf. Erst als Lukas mit 15 Jahren Mutters Gitarre entdeckte und künftig untrennbar mit Ihr verbunden lebte, sahen die Erziehungsberechtigten endlich ein, dass der Klavierunterricht ein Ende haben solle. Fortan musizierte Lukas glücklich und ohne Zwang als Autodidakt auf der Gitarre herum, die zum Zentrum seines postpubertären Lebens wurde. Als Kind schon war Lukas durch seinen großen Bruder Tobias auf Musik wie The Who, Stones, Beatles oder Police gekommen, nach pubertätsbedingten Geschmacksverirrungen in Richtung Synthie-Pop kehrte er dann endlich mit der Gitarre wieder zum Rock zurück. Schnell stand der Entschluss einer Band beitreten zu wollen, und da es in Band Pyrmont eher an Bassisten als an Gitarristen mangelte, (auch heute noch vielerorts ein weit verbreitetes Phänomen) entschied sich Lukas zunächst, einen E-Bass zu kaufen - noch ein passender Verstärker von Conrad-Elektronik ("Regent"-made in GDR) dazu - los gings. Doch schon nach wenigen Monaten stieg Lukas auf das 6-saitige Brett um. Durch die gesamte Abi- und Zivi-Zeit stand das Rocken im Vordergrund, und auch als Lukas in den tiefen Osten zog um Medientechnik zu studieren, wurden die größten Teile der Semesterferien im Proberaum verbracht. Viele verschiedene Bands wurden gegründet und wieder aufgelöst, mit "Grasp" (www.grasp.de) wollte er den Durchbruch schaffen - doch die Band zerbrach 2001 an einem Studiokollaps. Während der Studienzeit fing Lukas mit der Strassenmusik an - zusammen mit seinem alten Kumpel Chris Geletneky aus Bad Pyrmot. Nach zwei Deutschlandtourneen zusammen mit Chris traute sich Lukas auch alleine auf die Strasse, später auch in Kneipen. Der mittlerweile diplomierte Medientechniker spielt heute Solo-Konzerte in Kneipen und Pubs im Ruhrgebiet - oder eben auf der Strasse. Und endlich hat er eine eigene im Selbstverlag erschienene CD „20-20.000 Herz“aufgenommen. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Lukas' Versionen von Rock und Pop Klassikern veröffentlichte er ebenfalls im Eigenverlag die Cover Platte „Coverboy“ Ende 2004 (nicht mehr erhältlich) und die Live-CD „Heimspiel“ Sommer 2006. Als Bandmitglied von "Dajana
loves Paisley" (www.themuddybones.de)
ist Lukas im Jahr 2003 nach einem leider nur kurzen Gastspiel von 5
Monaten vom H-Blockx Gitarristen Tinte ersetzt worden. (Dieser sollte
die Band eigentlich produzieren, bekam dann aber Lust auf mehr....um
dann das Projekt in der Schublade vergammeln zu lassen. Dajana loves
Paisley startet allerdings ohne Tinte Anfang 2007 wieder durch...) Im
Sommer 2003 lernte Lukas die Band "in veins" kennen (www.inveins.de),
mit denen er als Solo-Act auf zwei Festivals in Münster und Wesel
gespielt hatte. Als deren Gitarrist Christian Wochen später die
Band verließ, war Lukas sofort zur Stelle. 112 in veins Konzerte
später steht für Lukas die erste Studioarbeit mit In Veins
auf dem Plan: im Studio des Musikers Produzenten Chris Wolff (Sub7even,
Rage, Axel Rudi Pell, 4Lyn, http://www.chris-wolff.de)
etnstehen nach 4 selbstproduzierten und selbstverlegten Platten die
ersten wirklich professionellen und nicht selbst produzierten Aufnahmen
der Band. (to be continued) |
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